Die Ferienspiele der Kinder- und Jugendarbeit Heimbach – Ein Rückblick

Ferienzeit ist Ferienspielzeit. So natürlich auch die vergangenen Sommerferien. Aus diesem Grund hatte ich mir für die Kinder und Jugendlichen, die nicht bzw. nur eine gewisse Zeit in den Urlaub fahren, ein möglichst abwechslungsreiches Programm überlegt.

Los ging es am 8. Juli mit dem Besuch der Kräuterhexe in der Grundschule. Aufgrund des schlechten Wetters musste der ursprünglich geplante Ablauf etwas geändert werden. So konnten die wilden Kräuter von den Kindern leider nicht selbst gesammelt werden, aber bei der Zubereitung von Kräuterquark, -brötchen und -limonade hatten sie dennoch viel Spaß. Natürlich wurde anschließend alles ruck-zuck von ihnen verputzt.

Da ich zu der Zeit auf Ferienfahrt in Belgien war, wurde dieses Angebot von Hilde Amrein begleitet. Vielen Dank dafür!

Die zweite Woche stand ganz im Zeichen des Modellflugbaus. Walter Schöller vom MFC Burgfalke leitete drei Tage lang Jugendliche beim Bau eines hochstartfähigen Flugmodells an. Einen ausführlichen Bericht darüber finden Sie im Stadtjournal (Heft 16).

In der dritten Woche sollte uns unser Weg eigentlich zur Landesgartenschau nach Zülpich führen. Dort wollte ich mit den Kindern einen Workshop zum Thema „Sonne, Wind und Wolken“ besuchen und dabei alles über die Zusammenhänge von Temperatur, Luftfeuchtigkeit und Luftdruck lernen. Leider meldeten sich dazu nur 5 Kinder an, womit die Mindestteilnehmerzahl nicht erreicht wurde. Deshalb fuhr ich als Alternativprogramm mit ihnen nach Hürtgenwald in den Kletterpark. Auch hier meinte das Wetter es leider nicht gut mit uns und wird mussten nach einer guten Stunde wegen eines aufziehenden Gewitters die Bäume verlassen. Da wir jedoch einen Gutschein für einen erneuten Besuch ausgestellt bekamen, hielt sich die Enttäuschung in Grenzen.

Am 29. Juli ergab sich für 5 Heimbacher die Chance, spontan mit in den Freizeitpark „De Efteling“ in Holland zu fahren. Meine Kollegin aus Kreuzau, die diese Fahrt für „ihre“ Kinder angeboten hatte, hatte noch wenige Restplätze frei, die nach dem Anruf bei mir aber sehr schnell auch belegt waren.

Zwei Tage später stand ein Tagesausflug in die Eifel auf dem Programm. Zunächst ging es mit dem Bus nach Gerolstein, wo wir durch einen kurzen Film und einen Blick in die Produktionshallen erfuhren, wie denn dort das Mineralwasser hergestellt und abgefüllt wird. Anschließend ging es zum Nürburgring, wo wir bei einer spannenden Backstage-Führung Einblicke in Bereiche der Rennstrecke bekamen, die anderen Besuchern verwehrt blieben. So durften wir neben dem Fahrerlager auch einen Blick in die Boxengasse und den Pressekonferenzraum werfen. Vom Dach des Boxengebäudes hatten wir einen tollen Blick über den gesamten Grand Prix-Kurs. Ein Höhepunkt war aber sicherlich der Moment, als die Kinder das Siegerpodest besteigen durften.

Eine Woche später führte uns unser Weg dann doch noch zur LaGa. Während eines 1,5stündigen Angebots erfuhren wir, wie sich die Kinder zur Römerzeit ihre Freizeit vertrieben haben und lernten sowohl das Orca- als auch das Delta-Spiel kennen.

Einige Tage später besuchten wir das Naturzentrum Eifel in Nettersheim. Dort ging es um das Leben im Bach. Nach einer kurzen Einführung wurden die Kinder mit Gummistiefeln und Sieben ausgerüstet und machten sich im Bach auf die Suche nach Lebewesen, die sie nach kurzer Zeit in großen Mengen fingen. Dass dabei nicht nur die Gummistiefel bis zum Rand mit Wasser vollstanden, sondern auch die eine oder andere Hose anschließend ausgewrungen werden konnte, machte den Kindern nichts aus. Im Gegenteil: beim Spielen im Bach hatten alle großen Spaß. Nach erfolgreicher Suche sahen sich die Kinder ihren Fang unter dem Mikroskop etwas genauer an und lernten anschließend noch, was das Vorkommen dieser Lebewesen über die Wasserqualität aussagt.

Den Abschluss der diesjährigen Sommerferienspiele machte am 18. August der erlebnispädagogische Tag in Hausen. Dort standen Geländespiele und Bogenschießen auf dem Programm, wobei die Kinder von zwei professionellen Trainern angeleitet wurden. Zur Mittagszeit gab es als Stärkung in der Grillhütte Würstchen für alle. Mein Dank geht an den Grillmeister Heinz Brings.

Danken möchte ich natürlich auch allen Kindern und Jugendlichen, die an den Ferienspielen teilgenommen haben und den Eltern, die die Programme als ehrenamtliche Betreuer begleiteten.

Freuen würde ich mich natürlich, wenn ich möglichst viele von euch nach den Ferien zu den Kinder- und Jugendtreffs in den Jugendräumen begrüßen dürfte.

Zum Schluss wünsche ich allen Schülerinnen und Schülern viel Erfolg und einen guten Start ins neue Schuljahr. Ganz besonders natürlich den neuen Erstklässlern und denjenigen, die nun eine weiterführende Schule besuchen.